[{"content":"Angaben gemäß § 5 TMG Ralf Thees\nKontakt E-Mail: ralf@letstalkaboutspace.de\nHinweis Dieser Blog ist ein privates, nicht-kommerzielles Angebot ohne wirtschaftliche Absichten.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/impressum/","summary":"\u003ch2 id=\"angaben-gemäß--5-tmg\"\u003eAngaben gemäß § 5 TMG\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eRalf Thees\u003c/p\u003e\n\u003ch2 id=\"kontakt\"\u003eKontakt\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eE-Mail: \u003ca href=\"mailto:ralf@letstalkaboutspace.de\"\u003eralf@letstalkaboutspace.de\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003ch2 id=\"hinweis\"\u003eHinweis\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDieser Blog ist ein privates, nicht-kommerzielles Angebot ohne wirtschaftliche Absichten.\u003c/p\u003e","title":"Impressum"},{"content":"Mein Interesse an Raumfahrt und Astronomie war schon als Kind groß. Kurz nach Ende der Apollo-Missionen wurde ich geboren, gehöre also nicht zur Generation „Mondlandung“. Aber die Flüge der Space-Shuttles verfolgte ich akribisch und saugte alles über das Skylab, die Mir und die Internationale Raumstation ISS auf.\nEbenso bin ich in der Zeit spektakulären Bilder aus dem Weltall groß geworden. Die Voyager-Sonden zeigten die Gasplaneten des Sonnensystems zum ersten Mal in Großaufnahmen, die Mariner-10-Sonde lieferte Fotos der Wolkenstruktur der Venus, die Viking-Sonden gar Bilder direkt von der Oberfläche unseres roten Nachbarn Mars. Jahrzehnte danach setzte das Hubble-Teleskop dem Bilderrausch die Krone auf, faszinierende hochauflösende und gestochen scharfe ein Blicke ins Universum. Ich war und bin absolut fasziniert davon und bin schon jetzt über das James-Webb-Teleskop hocherfreut.\nUnd doch … in all den Jahrzehnten nutzte ich jeden Gelegenheit, durch das Okular eines Amateur-Teleskops zu schauen. Auch wenn sie in Qualität und Möglichkeiten den Weltraum-Teleskopen oder den großen Teleskopen auf der Erde nicht das Wasser reichen können — sie schaffen eine Unmittelbarkeit zum Weltall. Denn für mich ist es emotional ein Unterschied, den Weltall auf einem Blatt Papier oder einem Bildschirm anzuschauen, oder direkt mit meinem Auge durch ein Okular, mit einem überschaubaren Instrument, dessen Funktion ich zumindest einigermaßen verstehe.\nSeit ein paar Wochen habe ich nun selbst die Möglichkeit dazu, daheim auf meinem Balkon. Ein runder Geburtstag verschaffte mir durch ein Geschenk lieber Freunde ein kleines finanzielles Polster und eine Motivation, mir ein kleines, aber brauchbares Einsteiger-Teleskop zu kaufen. Auch wenn sich der Kauf durch die Corona-Krise ewig verzögert hat. Große Nachfrage traf auf Lieferschwierigkeiten, am Ende habe ich die Komponenten gebraucht gekauft. Ein Skywatcher Maksutov-Cassegrain 127/1500 auf einer EQ3-Montierung auf einem Balkon mitten inder Stadt.\nSo übe ich mich im Umgang mit einem Sky-Watcher Maksutov-Cassegrain mit 127 Millimeter Öffnung und einer Brennweite von 1500 Millimeter und einer EQ3-2-Montierung. Unter denkbar schwierigen Bedingungen mitten in der Stadt auf einem Balkon zur Straße hin und mit einer Pergola überdacht. Aber trotzdem hatte ich schon jetzt kosmische Freude daran. Hubble und James-Webb sind für Kopf und Seele, ein kleines Teleskopf für das Herz.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2022/08/18/ein-teleskop-auf-dem-balkon-durch-das-auge-ins-herz/","summary":"\u003cp\u003eMein Interesse an Raumfahrt und Astronomie war schon als Kind groß. Kurz nach Ende der Apollo-Missionen wurde ich geboren, gehöre also nicht zur Generation „Mondlandung“. Aber die Flüge der Space-Shuttles verfolgte ich akribisch und saugte alles über das Skylab, die Mir und die Internationale Raumstation ISS auf.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEbenso bin ich in der Zeit spektakulären Bilder aus dem Weltall groß geworden. Die Voyager-Sonden zeigten \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Jupiter.webp\"\u003edie Gasplaneten\u003c/a\u003e \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Saturn_(planet)_large.webp\"\u003edes Sonnensystems\u003c/a\u003e zum ersten Mal in Großaufnahmen, die Mariner-10-Sonde lieferte \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)#/media/Datei:PIA23791-Venus-RealAndEnhancedContrastViews-20200608_(cropped).webp\"\u003eFotos der Wolkenstruktur der Venus\u003c/a\u003e, die Viking-Sonden gar Bilder \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Viking#/media/Datei:Mars_Viking_12f203.webp\"\u003edirekt von der Oberfläche unseres roten Nachbarn Mars\u003c/a\u003e. Jahrzehnte danach setzte das Hubble-Teleskop dem Bilderrausch die Krone auf, faszinierende hochauflösende und gestochen scharfe ein Blicke ins Universum. Ich war und bin absolut fasziniert davon und bin schon jetzt über das James-Webb-Teleskop hocherfreut.\u003c/p\u003e","title":"Ein Teleskop auf dem Balkon: Durch das Auge ins Herz"},{"content":"Als Jugendlicher begann ich damit, die Hefte der deutschen Science-Fiction-Serie Perry Rhodan zu lesen. Bis auf wenige Pausen in meinem Leben mache ich das bis heute noch. Vielen Abenteuer führten den unsterblichen Helden in ebenso viele Galaxien und kosmische Gegenden.\nBeim Slooh-Projekt betreibe ich ein wenig Remote-Astronomie. Kein Vergleich mit dem Blick der eigenen Augen direkt durch ein Teleskop, aber doch eine angenehme Möglichkeit, hin und wieder vom Sofa aus Himmelsobjekte fotografieren zu lassen. Und dabei stößt man hin und wieder auf bekannte Objekte aus dem Perry-Rhodan-Universum — die mich sofort an dessen kosmischen Abenteuer an diesen fernen Orten denken lassen.\nDa wären beispielsweise … [Thantur-Lok][4] (M 13), in dem Arkon und das arkonidische Reich daheim ist.\nDer [Kugelsternhaufen][6] M 3, Rückzugsort der Porleyter.\n[Puydor][8] (M 101), hier trieb Jii’Nevever als Träumerin von Puydor ihr Unwesen.\n[Pinwheel oder Triangulum][10] (M 33), auf kartanisch Ardustaar, Heimat der Kartanin, die vor 50 000 Jahren mit der NARGA SANT aus dem Tarkan-Universum kamen.\n[Andromeda][12] (M 31), ehemaliges Herrschaftsgebiet der Meister der Insel.\n[Große Magellansche Wolke][14] (PGC 17223) , auch Amringhar genannt, Heimat unter anderem der Perlians und Gurrads.\nDoppelgalaxie [DaGlausch][16] und [Salmenghest][17] (NGC 5195), in der Brücke zwischen den beiden Galaxien entstand der PULS von DaGlausch der Koalition Thoregon (Die SOL muss bei der Aufnahme wohl gerade durch das Bild geflogen sein 😉 ).\n[Bröhnder][19] (NGC 1313) , Exil von Kummerog und seiner Bande.\n[Gruelfin][21] (M 104), Heimat der Cappins.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2020/01/08/perry-rhodan-am-himmel-suchen/","summary":"\u003cp\u003eAls Jugendlicher begann ich damit, die Hefte \u003ca href=\"https://perry-rhodan.net/\"\u003eder deutschen Science-Fiction-Serie Perry Rhodan\u003c/a\u003e zu lesen. Bis auf wenige Pausen in meinem Leben mache ich das bis heute noch. Vielen Abenteuer führten den unsterblichen Helden in ebenso viele Galaxien und kosmische Gegenden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBeim \u003ca href=\"https://slooh.com/\"\u003eSlooh-Projekt\u003c/a\u003e betreibe ich ein wenig Remote-Astronomie. Kein Vergleich mit dem Blick der eigenen Augen direkt durch ein Teleskop, aber doch eine angenehme Möglichkeit, hin und wieder vom Sofa aus Himmelsobjekte fotografieren zu lassen. Und dabei stößt man hin und wieder auf bekannte Objekte aus dem Perry-Rhodan-Universum — die mich sofort an dessen kosmischen Abenteuer an diesen fernen Orten denken lassen.\u003c/p\u003e","title":"Perry Rhodan am Himmel suchen"},{"content":"Als der ersten Mensch bei der Mondlandung seinen Fuß auf den Trabanten setzte, war es noch über ein Jahr, bevor ich die Erde betreten habe. Im Jahr 1981 kam der Commodore VC 20 auf den Markt, der wenig später mein erster Computer sein sollte. Ich war technologisch also nicht unglaublich weit vom Mondflugzeitalter Ende der 60er-Jahre entfernt. Aber doch staune ich immer wieder, wenn ich darüber lese oder in Dokumentationen sehe, mit welcher Ausrüstung man damals zum Mond geflogen ist. Und manchmal ist es auch nur der Name der Technik, der mich stauen lässt. Astronaut Walter Cunningham arbeitet bei der Apollo-7-Mission am Space Sextant des Kommandomoduls. Foto: NASA\nSpace Sextant — das klingt nach Steampunk, nach Science Fiction mit Dampf, Schrauben und Bolzen. Einen Sextanten hat man vor Augen, wenn man an die die Seefahrten vor vielen hundert Jahren denkt, zur Raumfahrt mag das Instrument so gar nicht passen.\nDabei hat der Sextant als Instrument zur Bestimmung der Position erst mit der Einführung von GPS wirklich an Bedeutung in der Seefahrt verloren. In den 1960er-Jahren war das Gerät noch auf jedem Schiff im Einsatz. Und eben auch in den Raumschiffen der Mercury- und Apollo-Missionen.\nKurs zum Mond! – aber welchen Kurs? Das Ziel des Apollo-Projekts war eine bemannte Mondlandung. Dass es nicht einfach sein würde, die Apollo-Kapseln auf ihrer 1,5-Millionen-Kilometer-Reise sicher zu navigieren, war der NASA sehr früh klar. Darum war einer der ersten Verträge, den die Behörde für das Apollo-Programm abschloss, der mit dem Instrumentation Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT).\nDas MIT/IL hatte bereits eine Studie für eine mögliche Navigation einer Marssonde entwickelt. Die Sonde ist nie gebaut worden, die technischen Ideen für eine gezielte Navigation lagen aber noch in Schubladen des Instituts.\n„This Mars probe had several novel features, later incorporated in the Apollo system, including a space sextant to make periodic navigation angle measurements between pairs of celestial objects: the sun, the near planets, and selected stars.“\n(Diese Marssonde hatte mehrere neue Funktionen, die später in das Apollo-System übernommen wurden, darunter einen Weltraum-Sextanten, um periodisch Winkelmessungen für die Navigation zwischen Paaren von Himmelsobjekten zu machen: Die Sonne, die nahen Planeten und ausgewählte Sterne)\n„The History of Apollo On-Board Guidance, Navigation and Control“, The Eagle Has Returned, Science and Technology, Vol. 43, American Astronautical Society Publication, 1976 Apollo 11 von außen, mit Space Sextant. Foto: NASA\nDas Instrumentation Lab ließ sich für die Navigation im All von einem bewährten Gerät inspirieren — dem Sextanten. Im Groben wird die Positionsbestimmung oder die Bestimmung der Ausrichtung des Raumschiffs durch die Messungs des Winkels zwischen Erde bzw. Mond und einem Stern oder zwischen zwei Sternen durchgeführt. Dabei werden die zwei Bilder der Himmelskörper durch einen beweglichen halbtransparenten Spiegel zur Deckung gebracht. Über den Winkel des Spiegels kann man mit ein paar Berechnungen und astronomischen Tabellen die Position bestimmen.\nNavigation im Sternenmeer Die Prinzipien der Messung sind beim nautischen Sextanten und dem Space Sextant gleich. Vielleicht war die Entscheidung, eine beinahe archaische Technik aus der Seefahrt für die Navigation im All zu verwenden, auch von dem Bild inspiriert, dass der US-Präsident Kennedy in seiner berühmten Mondlandung-Rede benutzte:\n„We set sail on this new sea because there is new knowledge to be gained, […]“\n(Wir setzen die Segel auf dieser neuen See, weil dort neues Wissen zu erwerben ist, […])\nJohn F. Kennedy, „Mond-Rede“, 12. September 1962\nDer Weltraum als das neue Meer, das nun befahren werden soll. Da passte ein Sextant im All wie die Faust aufs Auge. So ähnlich die Prinzipien des Seefahrer- und Raumfahrer-Sextanten aber auch waren, im Aufbau unterschieden sich die beiden Instrumente sehr. Und so einfach es klingt — der Sextant (SXT) der Apollo-Raumschiffe war ein hochkomplexes Gerät. Es hatte eine 28-fache optische Vergrößerung. Es konnte manuell bedient werden — der Astronaut steuert das Kommandomodul so, dass die Bilder der angepeilte Himmelskörper übereinander liegen –, halbautomatisch — der Computer berechnet die nötige Drehung und führt sie aus — oder vollautomatisch — der Computer übernimmt alles. Statt in umfangreichen astromischen Tabellen nachzuschlagen, übernahm der Navigationsomputer, der AGC (Apollo Guidance Computer) die Berechnungen nach gespeicherten Sterndaten.\nEine erster Prototyp wurde beim Flug von Gemini 10 von den Astronauten Michael Collins und John Young im Jahr 1966 getestet — mit mäßigem Erfolg.\nJohn, I don’t know what’s wrong with this sextant. I’m sorry, but this thing – I cannot put the image through it. I look through it and — […] — there must be something wrong with this thing.\n(John, ich weiß nicht was mit dem Sextanten los ist. Es tut mir leid, aber das Ding — ich bekomme da kein Bild hin. Ich schaue durch und — […] — da muss was falsch sein an dem Ding.\nMichael Collins zu John Young, Funkverkehr Gemini 10, 1966\nSpace Sextant in Aktion Das MIT/IL entwickelte den Space Sextant weiter. Doch nach der Apollo-1-Katastrophe konnte erst wieder im Oktober 1968 mit Apollo 7 das verbesserte Gerät im All getestet werden. Im Dezember des gleichen Jahres wurde es dann wirklich ernst für den Space Sextant. Mit Apollo 8 machte sich das erste bemannte Raumschiff auf, den Mond zu umkreisen. Und während des Flugs um die Rückseite des Monds war die Apollo-Kapsel auf sich alleine gestellt. Ihre Position konnte nicht von der Erde aus bestimmt werden. Der Sextant war so lange also die einzige Möglichkeit, Position und Kurs zu bestimmen. Astronaut Jim Lovell am „Space Sextant“ beim Flug von Apollo 8. Foto: NASA, public domain\nEin Missgeschick passierte Apollo-8-Astronaut Jim Lovell beim Rückflug zur Erde: Er löschte aus Versehen einen Teil des Speichers und ließ den Computer glauben, das Schiff stehe in Startposition. Lovell musste über den Sextanten Apollo 8 manuell an den Sternen Rigel und Sirius ausrichten und die Computer wieder mit den richtigen Daten füttern. Das war ärgerlich, aber nicht kritisch — und sehr nützlich, wie Lovell später sagte, für ein ähnliches Problem bei seinem Flug in der Apollo-13-Katastrophenkapsel.\nSicher zur Mondlandung navigiert Der Space Sextant war ein interessantes Teil im technischen Puzzle der Apollo-Mission. Es ist schwer zu sagen, ob es ohne ihn nicht trotzdem gelungen wäre, Menschen auf den Erdtrabanten zu bringen. Schließlich konnte die Position der Raumschiffe auch von der Erde über die Antennen des Anfang der 60er gerade existierenden Deep Space Networks berechnet werden. Doch ein autarkes Navigationsystem hat sich mehrmals als nützlich erwiesen.\nIch bin hier nur sehr grob auf die technischen Feinheiten und die Funktionsweise des Space Sextants eingegangen. Wer sich dafür interessiert, sollte den Artikel „Apollo – Guidance, Navigation and Control“ (PDF) des Instrumentational Labs lesen. Dort wird — auf Englisch — sehr ausführlich von den Überlegungen des MIT/IL und der Technik der Apollo-Navigation berichtet.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2019/12/27/steampunk-bei-mondlandung-space-sextant/","summary":"\u003cp\u003eAls der ersten Mensch bei der Mondlandung seinen Fuß auf den Trabanten setzte, war es noch über ein Jahr, bevor ich die Erde betreten habe. Im Jahr 1981 kam \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_VC_20\"\u003eder Commodore VC 20\u003c/a\u003e auf den Markt, der wenig später mein erster Computer sein sollte. Ich war technologisch also nicht unglaublich weit vom Mondflugzeitalter Ende der 60er-Jahre entfernt. Aber doch staune ich immer wieder, wenn ich darüber lese oder in Dokumentationen sehe, mit welcher Ausrüstung man damals zum Mond geflogen ist. Und manchmal ist es auch nur der Name der Technik, der mich stauen lässt.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/11/Apollo_7_Mission_Lunar_Module_Pilot_Walter_Cunningham_inside_Command_Module.webp\"\n         alt=\"Astronaut Walter Cunningham arbeitet bei der Apollo-7-Mission am Space Sextant des Kommandomoduls.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eAstronaut Walter Cunningham arbeitet bei der Apollo-7-Mission am Space Sextant des Kommandomoduls. Foto: NASA\u003c/p\u003e","title":"Steampunk bei der Mondlandung: Der Space Sextant"},{"content":"Mal wieder geistert ein Komet durch die Medien. Nicht, weil mal wieder etwas mit der Erde kollidieren soll, diese grausame Rolle überlassen die Medien lieber den Asteroiden. Dass der Komet so durch die Presse geht, liegt bestimmt auch daran, dass bald Weihnachten ist und man da einfach gerne einen Kometen am Himmel wissen will.\nFaszinierend und auch ein wenig besonders ist der Besucher aber schon. Wirtanen — oder genauer 46P/Wirtanen — heißt der „Weihnachtskomet“. Er gehört zu den kurzperiodischen Kometen der Jupiter-Familie. In seinem Fall heißt das, er braucht etwa 5,4 Jahre, um einmal die Sonne zu umkreisen.\nUrsprüngliches Ziel der Rosetta-Sonde Wirtanen, Wirtanen … kennt man den Namen nicht irgendwo her? Ja, könnte man. Der Komet 46P/Wirtanen war das ursprüngliche Ziel der Rosetta-Mission der ESA. Doch als eine Rakete des Ariane-5-Programms beim Start explodierte, wurde der Start der Rosetta-Sonde um ein Jahr verschoben. Das veränderte Startfenster machte es nötig, einen anderen Kometen anzufliegen. Als neues Ziel wurde 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ausgewählt — ein Komet, dessen Name leider nicht so leicht auszusprechen war wie Wirtanen.\nKosmische Wasserschleuder 2×1028 Wassermoleküle pro Sekunde soll Wirtanen zu Spitzenzeiten — kurz nach der größten Annäherung an die Sonne, dem Perihel — ausstoßen. Das entspricht mit ein wenig Milchmädchenrechnung rund 600 Litern Wasser pro Sekunde. Oder 2,1 Millionen Liter Wasser pro Stunde, was einem nicht ganz gefüllten olympischem Sportschwimmbecken entspricht. Kurz: Eine Menge Wasser! Auch sonst gilt Wirtanen als „produktiv“ was seinen Materieausstoß angeht, er zählt zu den hyperaktiven Kometen. Am 16. Dezember 2018 erreicht 46P/Wirtanen seinen erdnähsten Punkt. Screenshot: JPL Small-Body Database Browser\nDas Perihel erreicht Wirtanen diesmal am 12. Dezember 2018. Seinen erdnächsten Punkt des Orbits um die Sonne erreicht der Komet vier Tage später, am 16. Dezember 2018. In etwa 11,6 Millionen Kilometern Entfernung zieht er an der Erde vorbei.\nGute Bedingungen für gute Beobachtung 46P/Wirtanen beobachtete mit dem Slooh-Canary-One-Telescope am 1. Dezember 2018.\nDefinitiv weit genug weg von uns, aber doch nah genug, um ihm am Himmel mit freiem Auge sehen zu können. Denn bei Wirtanen passt einiges ganz gut zusammen. Er gehört zu den hyperaktiven Kometen und zieht kurz nach seinem Perihel relativ nah an der Erde.\nBei gutem Wetter könnte also ein paar Wochen lang ein hübscher verwaschener Fleck am Himmel stehen. Den Schweif des Kometen wird man vermutlich — in der Wirtanen-Beobachtung wird viel Überraschung stecken — nur mit einem Teleskop zu sehen sein. Ein Besuch einer Sternwarte könnte da ein schönes Weihnachtsgeschenk sein!\nWobei es auch jetzt schon Spaß macht, den Kometen mit dem Teleskop zu verfolgen — oder wie in meinem Fall faul vom Sofa aus mit einem der Slooh-Remote-Teleskope auf Teneriffa.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2018/12/02/der-komet-wirtanen-als-himmlisches-weihnachtsgeschenk/","summary":"\u003cp\u003eMal wieder geistert ein Komet durch die Medien. Nicht, weil mal wieder etwas mit der Erde kollidieren soll, diese grausame Rolle überlassen die Medien lieber den Asteroiden. Dass der Komet so durch die Presse geht, liegt bestimmt auch daran, dass bald Weihnachten ist und man da einfach gerne einen Kometen am Himmel wissen will.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eFaszinierend und auch ein wenig besonders ist der Besucher aber schon. Wirtanen — oder genauer 46P/Wirtanen — heißt der „Weihnachtskomet“. Er gehört zu den kurzperiodischen Kometen der Jupiter-Familie. In seinem Fall heißt das, er braucht etwa 5,4 Jahre, um einmal die Sonne zu umkreisen.\u003c/p\u003e","title":"Der Komet Wirtanen als himmlisches Weihnachtsgeschenk"},{"content":"Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). 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Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.\nKontaktaufnahme\nBei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System („CRM System“) oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.\nWir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.\nKommentare und Beiträge\nWenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, werden ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.\nEinbindung von Diensten und Inhalten Dritter\nWir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).\nDies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. 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Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.\nErstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke{.dsg1-5}\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/datenschutzerklaerung/","summary":"\u003cp\u003eDiese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVerantwortlicher\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan class=\"tsmcontroller\"\u003eRalf Thees\u003cbr /\u003e \u003ca href=\"mailto:ralf@herrthees.de\"\u003eralf@herrthees.de\u003c/a\u003e\u003cbr /\u003e Link zum Impressum: \u003ca href=\"/impressum/\"\u003eletstalkaboutspace.de/impressum\u003c/a\u003e\u003c/span\u003e\u003c/p\u003e","title":"Datenschutzerklärung"},{"content":" Stephen Hawking genießt 2007 die Schwerelosigkeit während eines Fluges an Bord einer modifizierten Boeing 727. Credits: NASA /Public Domain\nEs wurden an diesem Tag schon viele schlaue und weniger schlaue Worte über Stephen Hawking gesagt und geschrieben.\nAm 14. März 2018 ist dieser beeindruckende Mensch und Wissenschaftler gestorben — ausgerechtet am Pi-Tag und dem Geburtstag Albert Einsteins. Er war eine Inspiration für viele Menschen, auch für mich.\nDanke Stephen Hawking, ich werde neugierig bleiben. Versprochen.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2018/03/14/danke-stephen-hawking/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2018/03/Physicist_Stephen_Hawking_in_Zero_Gravity_NASA.webp\"\n         alt=\"Stephen Hawking genießt 2007 die Schwerelosigkeit während eines Fluges an Bord einer modifizierten Boeing 727. Credits: NASA /Public Domain\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eStephen Hawking genießt 2007 die Schwerelosigkeit während eines Fluges an Bord einer modifizierten Boeing 727. Credits: NASA /Public Domain\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eEs wurden an diesem Tag schon viele schlaue und weniger schlaue Worte über Stephen Hawking gesagt und geschrieben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAm 14. März 2018 ist dieser beeindruckende Mensch und Wissenschaftler gestorben — ausgerechtet am \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Pi-Tag\"\u003ePi-Tag\u003c/a\u003e und dem Geburtstag \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein\"\u003eAlbert Einsteins\u003c/a\u003e. Er war eine Inspiration für viele Menschen, auch für mich.\u003c/p\u003e","title":"Danke, Stephen Hawking"},{"content":"Weißen Flecken auf der Oberfläche der Erde gibt es bei Google Maps kaum noch. Und jetzt sind auch etliche Löcher im Sonnensystem gestopft wurde. Jupiter-Mond Io in Google Maps Space. Screenshot: Google Maps Space\nSchon seit vielen Jahren kann man in Google Maps den Erdmond und unseren Nachbarplaneten Mars erkunden. Nun wurde das Weltraum-Programm mit Google Maps Space ordentlich erweitert. Die restlichen Gesteinsplaneten Merkur und Venus sind nun dabei, der größte Asteroid Ceres und der Ex- und nun Kleinplanet Pluto auch. Mit Io, Europa und Ganymed kann man die Karten von drei der vier galileischen Monde des Jupiter mit der Maus rotieren. Die Saturnmonde Mimas, Enceladus, Dione, Rhea, Titan und Iapetus sind in all ihrer von der Cassini-Sonde fotografierten Pracht mit der Maus zu zoomen und zu klicken. Der Saturn-Mond Titan. Screenshot: Google Maps Space\nEin Auflösungswunder darf man nun nicht erwarten. Sind beim irdischen Google Maps selbst Autos oder noch kleinere Strukturen zu erkennen, sind die von den Raumsonden geschossenen Fotos doch deutlich gröber. Im Google-Blog wird der Astronomie-Künstler Björn Jónsson (möglicherweise diese) erwähnt, der wohl verantwortlich dafür war, die einzelnen Fotos der Himmelskörper zusammenzusetzen, Übergänge zu schaffen und leere Flecken kreativ und sinnvoll auszufüllen.\nEin paar Fehler haben die Karten am Anfang — und eventuell auch jetzt noch. Doch ein paar wurden schon behoben.\nAnybody know who I should talk to at @Google to let them know that several of the icy moon maps have names \u0026 image offset by 180 degrees? — Emily Lakdawalla (@elakdawalla) October 16, 2017 Es macht schon Spaß und hat eine gewisse Faszination, sich selbst mit der Maus durch das Sonnensystem zu klicken. Wobei es sehr beim Klicken bleibt, die Informationen, die man über die Himmelskörper erhält, sind noch recht dürftig. Aber Google Maps Space ist gerade erst gestartet, da ist noch viel Luft nach oben. Naja, Luft vielleicht nicht so viel, aber zumindest viel Raum.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/10/17/google-space-maps-monde-und-planeten-mit-der-maus-erkunden/","summary":"\u003cp\u003eWeißen Flecken auf der Oberfläche der Erde gibt es bei Google Maps kaum noch. Und jetzt sind auch etliche Löcher im Sonnensystem gestopft wurde.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2017/10/2017-10-17-19_59_09-Reshef-Patera-Google-Maps.webp\"\n         alt=\"Jupiter-Mond Io in Google Maps Space. Screenshot: Google Maps Space\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eJupiter-Mond Io in Google Maps Space. Screenshot: Google Maps Space\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSchon seit vielen Jahren kann man in Google Maps den Erdmond und unseren Nachbarplaneten Mars erkunden. Nun wurde das Weltraum-Programm mit \u003ca href=\"https://www.google.com/maps/space/\"\u003e\u003cstrong\u003eGoogle Maps Space\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e ordentlich erweitert. Die restlichen Gesteinsplaneten Merkur und Venus sind nun dabei, der größte Asteroid Ceres und der Ex- und nun Kleinplanet Pluto auch. Mit Io, Europa und Ganymed kann man die Karten von drei der vier galileischen Monde des Jupiter mit der Maus rotieren. Die Saturnmonde Mimas, Enceladus, Dione, Rhea, Titan und Iapetus sind in all ihrer von der Cassini-Sonde fotografierten Pracht mit der Maus zu zoomen und zu klicken.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2017/10/2017-10-17-19_55_50-Google-Maps.webp\"\n         alt=\"Der Saturn-Mond Titan. Screenshot: Google Maps Space\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDer Saturn-Mond Titan. Screenshot: Google Maps Space\u003c/p\u003e","title":"Google Space Maps – Monde und Planeten mit der Maus erkunden"},{"content":"Hier auf der Erde feiern wir am Ende des Jahres Silvester, sehen dann 365 Mal (oder einmal mehr) die Sonne auf- und untergehen und dürfen dann endlich wieder die Sektgläser zum nächsten Jahreswechsel heben.\nEtwa 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden braucht die Erde, um sich einmal um die Achse zu drehen. Und 365, 25 dieser Umdrehung braucht unser Planet, um seine Reise einmal um die Sonne zu machen. Unser Erdenjahr ist also viel kürzer als unser Erdentag.\nDie Venus dagegen kommt nicht so recht in Schwung. 224,701 Erdentage braucht unser innerer Nachbar für einen Umlauf um die Sonne. Logisch dass das Venusjahr kürzer ist, der Planet ist auch näher an der Sonne als die Erde. Doch bis sich die Venus einmal um ihre Achse dreht, dauert es 243 Tage und 27 Minuten. Der Venustag ist also rund 19 (Erden)Tage länger als das Jahr auf der Venus. Oder? Eine Aufnahme des Hinode-Satelliten vom Transit der Venus an der Sonne vorbei. Credits: JAXA/NASA\nKann man damit an einem Venustag also zweimal Venus-Silvester feiern? Ja und nein! Ja, wenn man als Venustag den sogenannten siderischen Tag nimmt, also die Drehung des Himmelskörpers gemessen an den Fixsternen. Das sind besagte rund 243 Erdentage, analog dazu auf der Erde ebenso besagte 23 Stunden und 56 Minuten. Rechnet man von Sonnenhöchststand zu Sonnenhöchststand macht das bei unserem Erdtag keinen sonderlichen Unterschied — etwa vier Minuten. Im Fall der Venus ist die Differenz zwischen siderischem Tag und Sonnentag etwas größer — rund 126 Erdentage!\nWie das? Nun, die Venus macht etwas, das kaum ein anderer Planet im Sonnensystem macht — er dreht sich rückwärts. Fast alle Himmelskörper drehen sich in genau so herum, wie sich sich auch um die Sonne bewegen. Die Venus — und auch der Uranus — macht das nicht, sie dreht sich anders herum, und das noch recht langsam. Damit geht die Sonne dort im Westen auf und der Sonnentag ist auf der Venus fast 117 Erdentage lang. Das ist immer noch viel, aber für zwei Silvester an diesem Venussonnentag reicht es nicht — ein Nacht zum Ausschlafen vor der nächsten Silvesterparty bleibt den Venusianern doch noch. 😉\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/08/27/gibt-es-auf-der-venus-zweimal-silvester-an-einem-tag/","summary":"\u003cp\u003eHier auf der Erde feiern wir am Ende des Jahres Silvester, sehen dann 365 Mal (oder einmal mehr) die Sonne auf- und untergehen und dürfen dann endlich wieder die Sektgläser zum nächsten Jahreswechsel heben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEtwa 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden braucht die Erde, um sich einmal um die Achse zu drehen. Und 365, 25 dieser Umdrehung braucht unser Planet, um seine Reise einmal um die Sonne zu machen. Unser Erdenjahr ist also viel kürzer als unser Erdentag.\u003c/p\u003e","title":"Gibt es auf der Venus zweimal Silvester an einem Tag?"},{"content":"So werden die Außerirdischen nie gefunden.\nDer Domain-Name-Services-Server (DNS) des Projekts SETI@home am Institut für Weltraumforschung (SSL) der Berkeley-Universität in den USA funktioniert seit etwa einem Tag nicht mehr so richtig.\nNormalerweise wäre das kein Problem, dort arbeiten eine Menge schlaue Leute, die den DNS-Server wieder zum Laufen bekommen können. Doch die wurden sicherheitshalber aus dem Gebäude evakuiert, da in dem Gebiet Waldbrände lodern.\nBerkeley Space Science Lab \u0026 MSRI being evacuated as a precaution. — Dave Curtis 🛰🛰🔴🛰 + ☀️🛰 (@dwcssl) August 2, 2017 Zumindest könnte es Probleme in der nächsten Zeit für alle Teilnehmer am SETI@home-Projekt geben. Alles, was mit E-Mail auf dem @SETI@home-Server passiert, geht gerade nicht. Und unter Umständen könnten auch die Teilnehmer Schwierigkeiten bkommen, die ihre Rechenergebnisse vom heimischen Rechner auf den zentralen Server übermitteln wollen. Aber Hauptsache, den SSL-Mitarbeitern ist nicht passiert.\nQuelle: Mail problems and fire near SSL.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/08/03/waldbrand-stoert-suche-nach-ausserirdischen/","summary":"\u003cp\u003eSo werden die Außerirdischen nie gefunden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Domain-Name-Services-Server (DNS) des \u003ca href=\"https://setiathome.berkeley.edu/\"\u003eProjekts SETI@home\u003c/a\u003e am Institut für Weltraumforschung (SSL) der Berkeley-Universität in den USA funktioniert seit etwa einem Tag nicht mehr so richtig.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNormalerweise wäre das kein Problem, dort arbeiten eine Menge schlaue Leute, die den DNS-Server wieder zum Laufen bekommen können. Doch die wurden sicherheitshalber aus dem Gebäude evakuiert, \u003ca href=\"http://www.berkeleyside.com/2017/08/02/crews-respond-wildland-fire-east-bay-hills/\"\u003eda in dem Gebiet Waldbrände lodern\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cblockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"\u003e\n  \u003cp lang=\"en\" dir=\"ltr\"\u003e\n    Berkeley Space Science Lab \u0026 MSRI being evacuated as a precaution.\n  \u003c/p\u003e","title":"Waldbrand stört Suche nach Außerirdischen"},{"content":"Die Kollegen der Washington Post haben ein wunderschönes Stück Datenjournalismus zum Thema totale Sonnenfinsternisse abgeliefert.\nWenn man sein Geburtsjahr eingibt, wird angezeigt, wie viele totale Sonnenfinsternisse ich auf der Erde erleben kann, würde ich hundert Jahre alt werden. Ich habe noch 35 Mal die Gelegenheit, mir eine „Total Eclipse“ anzuschauen — viele davon sind in Afrika zu sehen und eine im Meer.\nRätselfrage: In welchem Jahr bin ich also geboren? 😉\nDie Washington Post visualisiert das sehr schon mit einen dreidimensionalen Erdball, den man drehen kann. Und dazu gibt es noch etliche nette geografische Zahlenspielereien rund um die Sonnenfinsternisse, allerdings die dann — leider, aber verständlich — nur auf die USA bezogen.\nDie Sonnenfinsternis-Brille wieder herauskramen Eigentlich sollte ich mir das Erlebnis einer totalen Sonnenfinsternis gönnen, nachdem ich von der über Deutschland in Jahr 1999 wie die meisten Menschen hier fast nichts mitbekommen habe — den Wolken sei kein Dank dafür.\nWenn ich ein wenig krame, finde ich vielleicht auch noch meine Sofi-Brille, die Sonnenfinsternisbrille, die die Augen bei der Himmelsbeobachtung schützen soll. Und zu der hab ich ein besonderes Verhältnis, wurde sie doch — schon ein paar Jahre vor der 1999er-Finsternis — von einem Tüftler aus meiner Heimatstadt Würzburg erfunden. 17 Millionen Brillen wurden damals verkauft — eine davon an mich.\nScreenshot Headerbild: Washington Post, skalliert und beschnitten\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/07/17/es-ist-nie-zu-spaet-fuer-eine-sonnenfinsternis-nur-oft-zu-weit/","summary":"\u003cp\u003eDie Kollegen der Washington Post haben \u003ca href=\"https://www.washingtonpost.com/graphics/national/eclipse/?utm_term=.53413f654e8d\"\u003eein wunderschönes Stück Datenjournalismus zum Thema totale Sonnenfinsternisse abgeliefert\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWenn man sein Geburtsjahr eingibt, wird angezeigt, wie viele totale Sonnenfinsternisse ich auf der Erde erleben kann, würde ich hundert Jahre alt werden. Ich habe noch 35 Mal die Gelegenheit, mir eine „Total Eclipse“ anzuschauen — viele davon sind in Afrika zu sehen und eine im Meer.\u003cbr\u003e\nRätselfrage: In welchem Jahr bin ich also geboren? 😉\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Washington Post visualisiert das sehr schon mit einen dreidimensionalen Erdball, den man drehen kann. Und dazu gibt es noch etliche nette geografische Zahlenspielereien rund um die Sonnenfinsternisse, allerdings die dann — leider, aber verständlich — nur auf die USA bezogen.\u003c/p\u003e","title":"Es ist nie zu spät für eine Sonnenfinsternis, nur oft zu weit"},{"content":"Überraschung gestern bei der Arbeit — auf meinem Schreibtisch am Newsdesk lag ein großes dünnes Päckchen. Adressiert an meinem Namen und an den Verlag, bei dem ich arbeite. Absender war die Europäische Südsternwarte ESO, aus der Zentrale in Garching — für mich in Würzburg ist das ja auch schon im Süden. 🙂 Der Kalender der Europäischen Südsternwarte (ESO) für das Jahr 2018.\nIm Päckchen war der Kalender der ESO-Kalender für 2018 mit Bildern von Sternen, Nebeln und Galaxien, von Teleskopen in Chile wie dem La-Silla-Observatorium oder ALMA und Visualisierungen vom Extremely Large Telescope (ELT), das gerade gebaut wird.\nKeine Ahnung, wie die ESO an meine Adresse im Verlag gekommen ist (die zumindest halbwegs richtig war), aber dass sie mir überhaupt den Kalender geschickt haben, lag vermutlich an dem Tweet, den ich vor ein paar Wochen gepostet habe. 🙂\nAber Danke, liebe ESO, ich habe mich sehr über den Kalender gefreut. 🙂\nThanks to my colleague Gerlinde, i received the @ESO's #annualreport 2016. Very interesting. #astronomy @ESO_Germany pic.twitter.com/jbUN1UBGPR — Ralf Thees (@herrthees) July 6, 2017 ","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/07/17/ueberraschung-auf-dem-schreibtisch/","summary":"\u003cp\u003eÜberraschung gestern bei der Arbeit — auf meinem Schreibtisch am Newsdesk lag ein großes dünnes Päckchen. Adressiert an meinem Namen und an den Verlag, bei dem ich arbeite. Absender war die \u003ca href=\"https://www.eso.org/public/germany/?lang\"\u003eEuropäische Südsternwarte ESO\u003c/a\u003e, aus der Zentrale in Garching — für mich in Würzburg ist das ja auch schon im Süden. 🙂\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2017/07/2017-07-17-16226-ESO-Kalender.webp\"\n         alt=\"Der Kalender der Europäischen Südsternwarte (ESO) für das Jahr 2018.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDer Kalender der Europäischen Südsternwarte (ESO) für das Jahr 2018.\u003c/p\u003e","title":"Überraschung auf dem Schreibtisch"},{"content":"In einem meiner anderen Blogs habe ich über den Planetenweg in meiner Heimatstadt Würzburg geschrieben. Auf einer etwa 2,5 Kilometer langen Strecke kann man die Planeten im Maßstab 1: 2 Milliarden ablaufen. Der Jupiter auf dem Planetenweg in Würzburg. Zum nächsten extrasolaren Stern wären es in diesem Maßstab etwa 20000 Kilometer.\nSo ein Planetenweg gibt einen guten Eindruck über die Entfernungen im Sonnensystem. Ich wurde auf den Blogbeitrag von verschiedenen Leuten angesprochen, und einmal ging es darum, wie weit der nächste Stern auf diesem Planetenweg in dem Maßstab vom Sonnensystem weg sei. „So bei Frankfurt wird er sein“, wurde geschätzt, also gut 100 Kilometer.\nMaßstab 1: 2 Milliarden, was soll das auch bedeuten? Kaum ein Mensch kann sich unter einer Milliarde wirklich etwas vorstellen, wie diverse Finanzkrisen und Banken gezeigt haben. Und unter tausend Millionen auch nicht. Außerdem: Bei Star Trek und Star Wars sind sie mit ihren Raumschiffen immer ruckzuck zu einem anderen Planetensystem gesprungen. Ok, das ist Science Fiction, aber so maßlos übertrieben wird es doch auch nicht sein.\nDas Weltall ist groß — RICHTIG groß Doch, ist es aber. Die Abstände im Weltall werden gerne unterschätzt. Das Universum ist in erster Näherung schlicht und einfach völlig leer, weil die Entfernungen für menschliche Maßstäbe so unglaublich groß sind. So gesehen ist unser menschliches Leben und Streben offensichtlich Einbildung oder — ebenso wenig schmeichelhaft — ein Dreckeffekt in der universellen Messgenauigkeit.\nDas sieht man an diesem Beispiel: Unser nächster Sternen-Nachbar ist aktuell Proxima Centauri, 4,2 Lichtjahren entfernt. Auf dem Planetenweg in Würzburg müsste man in dessen Maßstab eine ganze Ecke weit laufen: die Erde hätte man von der Sonne aus nach 75 Metern passiert, den Neptun ganz außen nach 2,2 Kilometern. Das kann man bei dem reelen Planetenweg gemütlich abmarschieren, auch ohne gleich Ambitionen gleich ein Astronaut werden zu wollen — oder ein Jedi-Reitter.\nAber dann sollte man sich die Waden massieren und die Wandersocken hochziehen. (abgesehen davon, dass man die Luft anhalten sollte. Hey, wir reisen gerade durch das Beinah-Vakuums des Weltraums!) Denn bis Proxima Centauri es auf unserem Planetenweg noch etwa 20 000 Kilometer, einmal halb um die Erdkugel herum. Ein durchschnittlicher Fußgänger bräuchte 229 Tage für diesen Planeten-und-Proxima-Weg.\nFrankfurt, von wegen!\nAlle Planeten auf einem Lineal Der nächste Nachbarstern unserer Sonne: Proxima Centauri, aufgenommen vom Hubble Space Telescope. Foto: ESA/Hubble \u0026amp; NASA\nOder anders herum: Setzt man Proxima Centauri an des Ende des 2,5-Kilometer langen Sterne-und-Planetenwegs, dann ist in dem neuen Maßstab 1:16 Billionen die Erde nicht mal einen Zentimeter von unserer Sonne entfernt, Neptun als letzter Planet des Sonnensystems schafft es auf einen viertel Meter. Auf einem normalen Lineal könnte man also alle Planeten des Sonnensystems abfeiern. Und dann eben, 2500 Meter weiter, kommt man zu Proxima Centauri. Dazwischen ist im wirklichen Weltall abgesehen den Restausläufern des Sonnensystems nur extrem dünn verteilte interstellarer Materie — anders gesagt: Nichts.\nWir leben auf einer dieser verrückten und vernachlässigbaren Dichteschwankungen in einem eigentlich leeren Universum. Das ist vielleicht etwas, was uns so ein Planetenweg lehren kann. Nimm dich nicht so wichtig. Nimm den Planeten Erde wichtig, denn er ist im Universum ein seltener und extrem wertvoller Ort. Wir Menschen tragen für ihn die Verantwortung, keine Jedi-Ritter und erst recht keine Bank. Versauen wir’s nicht!\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/04/04/der-weite-planetenweg-zum-naechsten-stern/","summary":"\u003cp\u003eIn einem meiner anderen Blogs habe ich \u003ca href=\"https://wuerzblog.de/2017/04/01/kosmische-wanderung-auf-dem-planetenweg/\"\u003eüber den Planetenweg in meiner Heimatstadt Würzburg geschrieben\u003c/a\u003e. Auf einer etwa 2,5 Kilometer langen Strecke kann man die Planeten im Maßstab 1: 2 Milliarden ablaufen.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2017/04/Planetenweg-W%c3%bcrzburg-und-Umgebung-01446.webp\"\n         alt=\"Der Jupiter auf dem Planetenweg in Würzburg. Zum nächsten extrasolaren Stern wären es in diesem Maßstab etwa 20000 Kilometer.\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDer Jupiter auf dem Planetenweg in Würzburg. Zum nächsten extrasolaren Stern wären es in diesem Maßstab etwa 20000 Kilometer.\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSo ein Planetenweg gibt einen guten Eindruck über die Entfernungen im Sonnensystem. Ich wurde auf den Blogbeitrag von verschiedenen Leuten angesprochen, und einmal ging es darum, wie weit der nächste Stern auf diesem Planetenweg in dem Maßstab vom Sonnensystem weg sei. „So bei Frankfurt wird er sein“, wurde geschätzt, also gut 100 Kilometer.\u003c/p\u003e","title":"Der weite Planetenweg zum nächsten Stern"},{"content":"Ja, ich gebe zu, es hat schon was, wenn der eigene Name in der Pressekonferenz der Europäische Weltraumorganisation ESA genannt wird — wenn auch ein wenig seltsam ausgesprochen. 😉\nVor dem „Media Briefing“ des Generaldirektors der ESA, Jan Wörner, konnten Fragen auf Twitter mit dem Hashtag #askESADG gestellt werden. Ich hatte eine zu dem im Dezember abgebrochenen/aufgeschobenen/unfinanzierten Projekts „Asteroid Impact Mission“ (AIM) gestellt.\n@janwoerner A month after cancellation of #AIM – are there any news in funding the project? Is the deadline to continue work? #askESADG — Ralf Thees (@herrthees) January 17, 2017 Wörner beantwortete die Frage auch und erläuterte mehr zum Stand von AIM, zu dem ich dann noch einen eigenen Artikel schreiben werde. Ich fand es vor allem erst mal schon zu erleben, dass die ESA mit solchen Twitter-Aufrufen sich nicht nur ein Social-Media-Mäntelchen umhängt, sondern die Fragen auch ernsthaft behandelt.\nUm die AIM-Fragen geht es in der Aufzeichnung des Livestreams etwa ab Minute 79 (1:19) — da kann man auch gleich mit etwas Phantasie meinen Namen Ralf Thees verstehen. 😉\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/01/18/esa-pressekonferenz-mit-meiner-beteiligung/","summary":"\u003cp\u003eJa, ich gebe zu, es hat schon was, wenn der eigene Name in der Pressekonferenz der Europäische Weltraumorganisation ESA genannt wird — wenn auch ein wenig seltsam ausgesprochen. 😉\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVor dem \u003ca href=\"http://www.esa.int/About_Us/DG_s_news_and_views/DG_Media_briefing\"\u003e„Media Briefing“ des Generaldirektors der ESA\u003c/a\u003e, Jan Wörner, konnten Fragen auf Twitter mit dem Hashtag #askESADG gestellt werden. Ich hatte eine zu dem \u003ca href=\"http://blogs.esa.int/janwoerner/2016/12/04/esa-council-at-ministerial-level-2016-success-tinged-with-a-bit-of-disappointment/\"\u003eim Dezember\u003c/a\u003e abgebrochenen/aufgeschobenen/unfinanzierten Projekts \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Engineering_Technology/Asteroid_Impact_Mission/Asteroid_Impact_Mission2\"\u003e„Asteroid Impact Mission“ (AIM)\u003c/a\u003e gestellt.\u003c/p\u003e\n\u003cblockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"\u003e\n  \u003cp lang=\"en\" dir=\"ltr\"\u003e\n    \u003ca href=\"https://twitter.com/janwoerner?ref_src=twsrc%5Etfw\"\u003e@janwoerner\u003c/a\u003e A month after cancellation of \u003ca href=\"https://twitter.com/hashtag/AIM?src=hash\u0026ref_src=twsrc%5Etfw\"\u003e#AIM\u003c/a\u003e – are there any news in funding the project? Is the deadline to continue work? \u003ca href=\"https://twitter.com/hashtag/askESADG?src=hash\u0026ref_src=twsrc%5Etfw\"\u003e#askESADG\u003c/a\u003e\n  \u003c/p\u003e","title":"ESA-Pressekonferenz – mit meiner Beteiligung"},{"content":"Als Eugene Cernan am 14. Dezember 1972 nach etwa drei Tagen und drei Stunden Aufenthalt im Taurus-Littrow-Tal auf dem Mond den Erdtrabanten mit dem Landemodul Challenger wieder verließ, war er der bis heute letzte Mensch auf einem anderen Himmelskörper.\nDer Kommandant der Apollo-17-Mission ist nun am 16. Januar 2017 im Alter von 82 Jahren gestorben. Damit leben von den zwölf Menschen, die auf dem Mond waren, noch die Hälfte: Buzz Aldrin, Alan Bean, David Scott, John Young, Charles Duke und Harrison Schmitt.\nNeue Missionen für Landungen — oder sogar dauerhafte Stationen — auf dem Mond sind immer wieder mal im Gespräch, aber so richtig kommen die Projekte wie Aurora (ESA) oder Orion-MPCV (NASA) in Sachen bemannte Mondlandungen nicht in die Gänge.\nEugene „Gene“ Cernan verließ den Mond mit den Worten:\n„And, as we leave the Moon at Taurus-Littrow, we leave as we came and, God willing, as we shall return, with peace and hope for all mankind.“ —Eugene Cernan, Apollo 17\n_„Und nun, da wir den Mond bei Taurus-Littrow verlassen, gehen wir, wie wir gekommen sind und — so Gott will — wie wir zurück kommen werden: in Frieden und mit Hoffnung für die gesamte Menschheit.“_ Eugene Cernan am 11. Dezemeber 1972 bei beim kurzen Check des Lunar Rover der Apollo-17-Mission. Foto: [NASA][9]\nCernan saß bereits 1969 in einer Mondlandefähre, die gehörte zur Apollo-10-Mission, hörte auf den Namen Snoopy — und umkreiste als Test nur der Mond. Zum Trost stellte die Apollo-Kapsel auf dem Rückflug beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre den nach wie vor gültigen Geschwindigkeitsrekord von 39897 km/h.\nMit 22 Stunden und knapp 4 Minuten war Eugene Cernan zusammen mit seinem Kollegen Harrison Schmitt am längsten im Außeneinsatz (EVA) auf dem Mond unterwegs, dreimal waren sie draußen, wovon der längste Einsatz 7 Stunden und 36 Minuten dauerte.\nAuch haben die beiden am meisten Mondgestein gesammelt (110,4 Kilogramm, knapp ein Drittel des gesamten von Apollo-Astronauten zur Erde gebrachten Gesteins), und legten die längste Stecke mit dem Mondauto zurück (34 Kilometer).\nÜberlassen wir zum Schluss das Wort Gene und Harrison …\nHeaderbild: Apollo-17-Astronaut Eugene Cernan am 14. Dezember 1972 nach dem Verlassen der Mondoberfläche im Landemodul Challenger. Foto: NASA/Harrison Schmitt\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2017/01/16/eugene-cernan-letzter-mensch-auf-dem-mond/","summary":"\u003cp\u003eAls \u003ca href=\"http://www.genecernan.com/\"\u003eEugene Cernan\u003c/a\u003e am 14. Dezember 1972 nach etwa drei Tagen und drei Stunden Aufenthalt im \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Taurus-Littrow\"\u003eTaurus-Littrow-Tal\u003c/a\u003e auf dem Mond den Erdtrabanten mit dem Landemodul \u003cem\u003eChallenger\u003c/em\u003e wieder verließ, war er der bis heute letzte Mensch auf einem anderen Himmelskörper.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Kommandant der Apollo-17-Mission \u003ca href=\"https://www.nasa.gov/astronautprofiles/cernan\"\u003eist nun am 16. Januar 2017 im Alter von 82 Jahren gestorben\u003c/a\u003e. Damit leben von den zwölf Menschen, die auf dem Mond waren, \u003ca href=\"https://geboren.am/liste/menschen-auf-dem-mond\"\u003enoch die Hälfte\u003c/a\u003e: Buzz Aldrin, Alan Bean, David Scott, John Young, Charles Duke und Harrison Schmitt.\u003c/p\u003e","title":"Der Mann, der auf dem Mond das Licht ausgemacht hat, ist tot"},{"content":"Ich freue mich ja immer, wenn es astronomische Themen auch in die „normalen“ Medien schaffen. Weniger freut mich, dass die es sich dabei oft um gemachte Sensationsnachrichten handelt.\nSeit ein paar Jahren geistert der Begriff „Supermond“ oder „Supervollmond“ durch die Medien, wenn sich der Erdtrabant mal wieder der Erde genähert hat und die Zeitungen und Nachrichtenseiten voll mit tollen Bildern von enorm großen Monden sind — vieles hat Photoshop möglich gemacht. So auch am 14. November 2016, als der Mond auf 356 509 Kilometer an die Erde heranrückte, so nah wie schon seit dem 26. Januar 1948 nicht mehr und erst am 25. November 2034 wieder.\nDas stimmt so weit auch. Der Mond wirkt natürlich — auch bedingt durch ein paar andere Effekte — wirklich größer am Himmel, wenn am erdnähsten Punkt seines Umlaufs um die Erde ist (Perigäum). Aber das Wort „Super“ halte ich für etwas übertrieben, wenn man im Blick hat, dass im Monat zuvor der erdnähste Punkt nur gut 1000 Kilometer weiter weg war — und im April diesen Jahres nur 658 Kilometer.\nNatürlich darf man sich über jedes Perigäum des Mondes freuen, gerade weil sich der Trabant ja im jedem Jahr etwa 3,8 Zentimeter von der Erde entfernt, der Gezeitenwirkung sei Dank.\nAlso: Man erfreue ich an jeder Näherung des Mondes, die man am Himmel erleben darf. Aber man muss deswegen nicht gleich in übertriebene Euphorie verfallen und das Wort „Super“ missbrauchen.\nAußerdem: Wenn schon, dann hätte ich auf gerne mal einen Erd-„Minimond“ auf den Titelblättern! 😉\nUpdate: Auch Florian Freistetter hält nicht viel von dem Medienhype.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/11/14/wie-super-ist-der-supermond/","summary":"\u003cp\u003eIch freue mich ja immer, wenn es astronomische Themen auch in die „normalen“ Medien schaffen. Weniger freut mich, dass die es sich dabei oft um gemachte Sensationsnachrichten handelt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSeit ein paar Jahren geistert der  Begriff „Supermond“ oder „Supervollmond“ durch die Medien, wenn sich der Erdtrabant mal wieder der Erde genähert hat und die Zeitungen und Nachrichtenseiten voll mit tollen Bildern von enorm großen Monden sind — vieles hat Photoshop möglich gemacht.  So auch am 14. November 2016, als der Mond auf 356 509 Kilometer an die Erde heranrückte, so nah wie schon seit dem 26. Januar 1948 nicht mehr und erst am 25. November 2034 wieder.\u003c/p\u003e","title":"Wie super ist der Supermond? Nicht sehr!"},{"content":"Nachdem politisch die Welt immer mehr durchdreht, wie heute die Wahlergebnisse in den USA wieder einmal gezeigt haben, sollte man sich den TEDx-Talk von Josef Gaßner mal anschauen — um wieder runterzukommen.\n„Wir Menschen müssen lernen, uns selbst nicht zu wichtig zu nehmen“, sagt Gaßner in dem Vortrag. Unser Hirn brauche ein Software-Update, damit sich die Menschheit — die verrückten Affen — nicht zu Tode zu expandiert und kooperativ auf dem wundervollen Planeten leben und ihn schützen kann. „Wir können keine Bienen drucken. Und wir können auch kein Leben drucken.“\nLinks zum TEDx-Talk:\nKosmischer Materiekreislauf Trockennasenaffen Kirchhoffsches Gesetz John Ruskin ","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/11/09/josef-gassner-im-tedxfhkufstein-talk/","summary":"\u003cp\u003eNachdem politisch die Welt immer mehr durchdreht, wie heute die Wahlergebnisse in den USA wieder einmal gezeigt haben, sollte man sich den \u003ca href=\"http://www.ted.com/about/programs-initiatives/tedx-program\"\u003eTEDx-Talk\u003c/a\u003e von \u003ca href=\"https://www.josef-gassner.de/\"\u003eJosef Gaßner\u003c/a\u003e mal anschauen — um wieder runterzukommen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e„Wir Menschen müssen lernen, uns selbst nicht zu wichtig zu nehmen“, sagt Gaßner in dem Vortrag. Unser Hirn brauche ein Software-Update, damit sich die Menschheit — die verrückten Affen — nicht zu Tode zu expandiert und kooperativ auf dem wundervollen Planeten leben und ihn schützen kann. „Wir können keine Bienen drucken. Und wir können auch kein Leben drucken.“\u003c/p\u003e","title":"Die „Crazy Apes“ – Josef Gaßner im TEDx-Talk"},{"content":"Die Süddeutsche Zeitung hat hat einen sehr langen, aber sehr lesenswerten Artikel über Josef Gaßner mit dem Titel „Wunderer im Rätseluniversum“ geschrieben. Gaßner ist neben Harald Lesch das — sehr engagierte und sympatische — Gesicht des Youtube-Kanals „Urknall, Weltall und das Leben“. Und eben Astronom, Mathematiker, Physiker und Kosmologen in einer Person, was nicht geht, ohne Spuren zu hinterlassen. 😉\n„Mathematik ist eine ganz klar strukturierte Sache, Physik aber ist irgendwie schmutzig.“ (Josef Gaßner, SZ.de)\nFür mich hat Josef Gaßner seinen Doktorvater Harald Lesch — den ich nach wie vor schätze — als Vorzeige-Medien-Naturwissenschaftler abgelöst. Nicht so wortgewaltig und abgebrüht wie Lesch, dafür abwägender, offener, nüchterner und trotzdem menschlicher.\nWunderbar treffen die beiden unterschiedlichen Charaktere in der Folge „Stringtheorie und Schleifenquantengravitation“ aufeinander. Beide im Grunde skeptisch, was die Stringtheorie angeht. Doch während Lesch vor allem bockig ist und sich über die Theorie lustig macht, geht Gaßner trotz aller Vorbehalte objektiv an die Sache ran. Wie sehr da Lesch ganz bewusst „auf die Kacke haut“, weiß ich nicht. Unterhaltsam ist das Streitgespräch aber in jedem Fall. 🙂\n„Naturwissenschaftler […} sind Innenarchitekten im Kosmos. Wir beobachten, vermessen und erforschen das Mobiliar. Über einen möglichen Erbauer des Gebäudes oder gar dessen Intentionen wissen wir nichts.“ (Josef Gaßner, SZ)\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/10/05/josef-gassner-in-der-sz/","summary":"\u003cp\u003eDie Süddeutsche Zeitung hat hat \u003ca href=\"http://www.sueddeutsche.de/muenchen/es-geht-ums-ganze-wunderer-im-raetseluniversum-1.3190002\"\u003eeinen sehr langen, aber sehr lesenswerten Artikel\u003c/a\u003e über Josef Gaßner mit dem Titel „Wunderer im Rätseluniversum“ geschrieben. Gaßner ist neben Harald Lesch das — sehr engagierte und sympatische — Gesicht des Youtube-Kanals „Urknall, Weltall und das Leben“. Und eben Astronom, Mathematiker, Physiker und Kosmologen in einer Person, was nicht geht, ohne Spuren zu hinterlassen. 😉\u003c/p\u003e\n\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003e„Mathematik ist eine ganz klar strukturierte Sache, Physik aber ist irgendwie schmutzig.“ \u003cem\u003e(Josef Gaßner, \u003ca href=\"http://www.sueddeutsche.de/muenchen/es-geht-ums-ganze-wunderer-im-raetseluniversum-1.3190002\"\u003eSZ.de\u003c/a\u003e)\u003c/em\u003e\u003c/p\u003e","title":"Josef Gaßner in der SZ – endlich"},{"content":"Josef Gaßner zeigt in seinem Youtube-Video zwei große Neuigkeiten — die neuesten Ergebnisse der Juno-Mission am Jupiter und den Nachfolger von Gaßners Zeige-Holzlineal. 🙂\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/09/18/jupiter-juno-und-holzlineal/","summary":"\u003cp\u003eJosef Gaßner zeigt in seinem Youtube-Video zwei große Neuigkeiten — die neuesten Ergebnisse der Juno-Mission am Jupiter und den Nachfolger von Gaßners Zeige-Holzlineal. 🙂\u003c/p\u003e","title":"Jupiter, Juno und das Holzlineal"},{"content":"Die Europäische Weltraumagentur ESA hat kurz vor dem Ende der Rosetta-Mission noch ein schönes Abschiedsgeschenk in die Antennen gelegt bekommen. Auf einem Bild des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, fotografiert aus 2,7 Kilometer Entfernung am 2. September 2016 von der Sonde Rosetta, ist der Philae-Lander zu sehen. Seit der teilweise missglückten Landung am 12. November 2014 war der Aufenthaltsort von Philae auf dem Kometen unbekannt.\nÄhnlich wie bei den Wimmelbild-Büchern „Wo ist Walter?“ könnt ihr euch jetzt im Kometen-Oberflächengewimmel auf die Suche nach dem kleinen Philae machen. 😀 Auf das Bild klicken, dann geht die große Version auf (5 MB).\nDie Lösung gibt es auf der ESA-Seite. Irgendwo hier ist der kleine Philae-Lander zu sehen. Ein Pixel sind etwa fünf Zentimeter. Foto: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/09/06/wo-ist-philae/","summary":"\u003cp\u003eDie Europäische Weltraumagentur ESA hat \u003ca href=\"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/07/rosetta-und-der-komet-2016-der-kontrollierte-absturz/\"\u003ekurz vor dem Ende der Rosetta-Mission\u003c/a\u003e noch ein schönes Abschiedsgeschenk in die Antennen gelegt bekommen. Auf einem Bild des Kometen \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Tschurjumow-Gerassimenko\"\u003e67P/Tschurjumow-Gerassimenko\u003c/a\u003e, fotografiert aus 2,7 Kilometer Entfernung am 2. September 2016 von der Sonde Rosetta, ist der Philae-Lander zu sehen. Seit der teilweise missglückten Landung am 12. November 2014 war der Aufenthaltsort von Philae auf dem Kometen unbekannt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eÄhnlich wie bei den Wimmelbild-Büchern „\u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Wo_ist_Walter%3F\"\u003eWo ist Walter?\u003c/a\u003e“ könnt ihr euch jetzt im Kometen-Oberflächengewimmel auf die Suche nach dem kleinen Philae machen. 😀 Auf das Bild klicken, dann geht die große Version auf (5 MB).\u003c/p\u003e","title":"Das Wo-ist-Philae-Wimmelbild"},{"content":"Florian Freistetter erzählt eine Sternengeschichte über das Ende des dunklen Zeit, als das Licht in das Universum kam.\nÜber Spenden per Flattr freut sich Florian sicherlich. 🙂\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/07/31/das-erste-licht-im-dunkel/","summary":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"http://www.florian-freistetter.de/\"\u003eFlorian Freistetter\u003c/a\u003e erzählt \u003ca href=\"http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/sternengeschichten/\"\u003eeine Sternengeschichte\u003c/a\u003e über das Ende des dunklen Zeit, als das Licht in das Universum kam.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://flattr.com/thing/6288\"\u003eÜber Spenden per Flattr\u003c/a\u003e freut sich Florian sicherlich. 🙂\u003c/p\u003e","title":"Das erste Licht im Dunkel"},{"content":"Das Weltraumteleskop Hubble ist normalerweise mehr ein Sterngucker. Bilder ferner Galaxien, Nebel und Sterne hat es schon tausendfach geliefert. Seine unmittelbare Nachbarschaft im Sonnensystem hat Hubble verhältnismäßig selten in den Blick genommen.\nSeit ein paar Monaten schaut das Weltraumteleskop fast täglich auf Jupiter — auch wegen der Juno-Mission der NASA. Dabei sind auch spektakuläre Bilder von Polarlichtern auf dem Jupiter entstanden. Und ich könnte schwören, dass darin ein Smiley zu sehen ist. 🙂 This full-disc image of Jupiter was taken on 21 April 2014 with Hubble’s Wide Field Camera 3 (WFC3). Credits: NASA, ESA, and J. Nichols (University of Leicester)\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/07/14/jupiter-und-das-laechelnde-polarlicht/","summary":"\u003cp\u003eDas Weltraumteleskop Hubble ist normalerweise mehr ein Sterngucker. Bilder ferner Galaxien, Nebel und Sterne hat es schon tausendfach geliefert. Seine unmittelbare Nachbarschaft im Sonnensystem hat Hubble verhältnismäßig selten in den Blick genommen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSeit ein paar Monaten schaut das Weltraumteleskop fast täglich auf Jupiter — auch wegen der Juno-Mission der NASA. \u003ca href=\"http://hubblesite.org/newscenter/archive/releases/2016/24\"\u003eDabei sind auch spektakuläre Bilder von Polarlichtern auf dem Jupiter entstanden\u003c/a\u003e. Und ich könnte schwören, dass darin ein Smiley zu sehen ist. 🙂\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/07/hs-2016-24-a-full_jpg.webp\"\n         alt=\"This full-disc image of Jupiter was taken on 21 April 2014 with Hubble\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eThis full-disc image of Jupiter was taken on 21 April 2014 with Hubble’s Wide Field Camera 3 (WFC3). Credits: NASA, ESA, and J. Nichols (University of Leicester)\u003c/p\u003e","title":"Jupiter und das lächelnde Polarlicht"},{"content":"Seit Anfang Juli treibt sich die NASA-Raumsonde Juno im Bereich des Jupiters herum. Juno hat eine … nun, nennen wir es mal PR-Kamera dabei. Die JunoCam hat kaum einen wissenschaftlichen Zweck bei der Mission, sie dient vor allem der Öffentlichkeitsarbeit. Ja, auch so funktioniert Raumfahrt.\nNoch gibt es keine hochauflösende Bilder des fünften Planeten und seiner Monde, am 27. August soll sich das bei der nächsten Annäherung Junos an den Jupiter aber ändern.\nAber selbst die noch recht unscharfen Bilder sind durchaus beeindruckend. Jupiter, aufgenommen am 10 Juli 2016 von der Raumsonde Juno. Rechts neben dem Gasriesen sind die Monde Io, Europa und Ganymed zu sehen. Credits: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/07/13/jupiter-und-juno-im-land-des-unscharfen-gasriesen/","summary":"\u003cp\u003eSeit Anfang Juli treibt sich die \u003ca href=\"https://www.nasa.gov/mission_pages/juno/main/index.html\"\u003eNASA-Raumsonde Juno\u003c/a\u003e im Bereich des Jupiters herum. Juno hat eine … nun, nennen wir es mal PR-Kamera dabei. Die \u003ca href=\"https://www.nasa.gov/mission_pages/juno/spacecraft/index.html\"\u003eJunoCam\u003c/a\u003e hat kaum einen wissenschaftlichen Zweck bei der Mission, sie dient vor allem der Öffentlichkeitsarbeit. Ja, auch so funktioniert Raumfahrt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNoch gibt es keine hochauflösende Bilder des fünften Planeten und seiner Monde, am 27. August soll sich das bei der nächsten Annäherung Junos an den Jupiter aber ändern.\u003c/p\u003e","title":"Jupiter und Juno: Im Land des unscharfen Gasriesen"},{"content":"In einer neuen Folge von Urknall, Weltall und das Leben{.yt-uix-sessionlink.g-hovercard.spf-link} erklärt Josef Gaßner, wie die Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems funktioniert und stellt ein paar der gefundenen Exoplaneten vor.\nImmer mehr Exoplaneten gefunden Kepler 16 Transit. NASA/JPL-Caltech/R. Hurt\nBis Ende März 2016 führte die NASA 1962 Exoplaneten in ihrer Liste, die als bestätigt gelten. Dazu gibt es noch etliche mögliche Kandidaten, so wie Alpha Centauri Bb, der — wenn er wirklich existieren würde — mit 4,01 Lichtjahren unserem Sonnensystem am nächsten wäre. Aber in diesem Satz sind nicht umsonst einige Konjunktive.\n1041 dieser Planeten wurde mit dem Weltraumteleskop Kepler entdeckt, der größte Teil davon 2014, als alte Kepler-Daten nochmal mit einem statistischen Verfahren analysiert wurden. Aber die Anzahl der gefundenen extrasolaren Planeten hat in den letzten Jahren zugenommen und wird mit weiteren Missionen noch ansteigen.\nNeue Instrumente für die Planetensuche in Sicht Mal sehen, wie lange Kepler mit seinen mittlerweile eingeschränkten Möglichkeiten noch Daten liefern kann. Aber 2017 bekommt der Planetensucher im All Untersützung von TESS ((Transiting Exoplanet Survey Satellite) und 2024 dann von PLATO (Planetary Transits and Oscillations of Stars). Und vielleicht findet man dann auch Anzeichen von Leben bei einem der Exoplaneten.\nHeader-Bild: NASA/JPL-Caltech/R. Hurt\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/03/28/exoplaneten-in-massen-keiner-mit-leben/","summary":"\u003cp\u003eIn einer neuen Folge von \u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UClDnGiwSyTyu7gxO8X5U18g\"\u003eUrknall, Weltall und das Leben\u003c/a\u003e{.yt-uix-sessionlink.g-hovercard.spf-link} erklärt Josef Gaßner, wie die Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems funktioniert und stellt ein paar der gefundenen Exoplaneten vor.\u003c/p\u003e\n\u003ch3 id=\"immer-mehr-exoplaneten-gefundenhahahugoshortcode80s0hbhb\"\u003eImmer mehr Exoplaneten gefunden\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/03/587837main_Kepler16_transit_art2_full.webp\"\n         alt=\"Suche nach Exoplaneten: Kepler 16 Transit. (NASA/JPL-Caltech/R. Hurt)\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eKepler 16 Transit. NASA/JPL-Caltech/R. Hurt\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eBis Ende März 2016 führte die NASA 1962 Exoplaneten in ihrer Liste, die als bestätigt gelten. Dazu gibt es noch etliche mögliche Kandidaten, so wie \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_Centauri_Bb\"\u003eAlpha Centauri Bb\u003c/a\u003e, der — wenn er wirklich existieren würde — mit 4,01 Lichtjahren unserem Sonnensystem am nächsten wäre. Aber in diesem Satz sind nicht umsonst einige Konjunktive.\u003c/p\u003e","title":"Exoplaneten in Massen und doch nicht genug"},{"content":"Tim Pritlove spricht in der 61. Episode des Raumzeit-Podcasts mit ESA-Physiker Oliver Jennrich über Gravitation, deren Wellen (oder doch Teilchen) und deren Bedeutung für die zukünftige Astronomie.\nhttp://raumzeit-podcast.de/podlove/file/2362/s/download/c/select-show/rz061-gravitationswellenastronomie.m4a\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/02/19/rauzeit-podcast-gravitationswellenastronomie/","summary":"\u003cp\u003eTim Pritlove spricht in der \u003ca href=\"http://raumzeit-podcast.de/2016/02/18/rz061-gravitationswellenastronomie/\"\u003e61. Episode des Raumzeit-Podcasts\u003c/a\u003e mit ESA-Physiker \u003ca href=\"http://www.cosmos.esa.int/web/personal-profiles/oliver-jennrich\"\u003eOliver Jennrich\u003c/a\u003e über Gravitation, deren Wellen (oder doch Teilchen) und deren Bedeutung für die zukünftige Astronomie.\u003caudio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-49-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"\u003e\u003csource type=\"audio/mpeg\" src=\"http://raumzeit-podcast.de/podlove/file/2362/s/download/c/select-show/rz061-gravitationswellenastronomie.m4a?_=1\" /\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"http://raumzeit-podcast.de/podlove/file/2362/s/download/c/select-show/rz061-gravitationswellenastronomie.m4a\"\u003ehttp://raumzeit-podcast.de/podlove/file/2362/s/download/c/select-show/rz061-gravitationswellenastronomie.m4a\u003c/a\u003e\u003c/audio\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c/p\u003e","title":"Raumzeit-Podcast: Gravitationswellenastronomie"},{"content":" ESA-Astronaut Tim Peake beim Außeneinsatz an der Internationalen Raustation ISS, aufgenommen mit Tim Kopras Helmkamera. Foto: NASA\nDer ESA-Astronaut Tim Peake durfte am vergangenen Freitag, 15. Januar 2015, das erste Mal die Internationale Raumstation ISS verlassen und mit dem Raumanzug raus in den Weltraum. Mit dabei war der NASA-Astronaut und Namensvetter Tim Kopra.\nDie „extravehikulare Aktivität“ (EVA) — lustigerweise oft „Weltraumspaziergang“ genannt, obwohl das harte Arbeit an der Raumstation ist — musste vorzeitig abgebrochen werden, da in Kopras Helm ein Wassertropfen „kleiner als ein Golfball“ entdeckt wurde.\nDie Missionskontrolle erinnerte sich wohl an die Außenmission des italienischen ESA-Astronauten Luca Parmitano im Jahr 2013, dessen Helm durch ein Leck mit eineinhalb Litern Wasser voll lief. Von dieser zumindest unangenehmen, wenn nicht sogar gefährlichen Situation, berichtete Parmitano danach ausführlich.\nTim \u0026amp; Tim kamen bei ihrem Außeneinsatz aber nicht in Gefahr, aber „schon“ nach 4 Stunden und 43 Minuten waren beide wieder an Bord der ISS. Den Arbeitsauftrag — der Austausch eines defekten Spannungsreglers — konnten die Astronauten vor der vorzeitigen Ende der Mission aber noch ausführen.\nDie ESA hat nun ein Video von Tim Peakes Weltraumeinsatz veröffentlicht. Sehenswert auch, wie brachial die Kollegen an Bord den Heimkehrern aus den Anzügen helfen müssen. 😉\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/19/iss-ausseneinsatz-abgebrochen-tim-tim-und-ein-tropfen-wasser/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/01/Tim_Peake_spacewalk.webp\"\n         alt=\"ESA-Astronaut Tim Peake beim Außeneinsatz an der Internationalen Raustation ISS, aufgenommen mit Tim Kopras Helmkamera. \u0026lt;br/\u0026gt;\u0026lt;small\u0026gt;Foto: \u0026lt;a href=\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eESA-Astronaut Tim Peake beim Außeneinsatz an der Internationalen Raustation ISS, aufgenommen mit Tim Kopras Helmkamera. Foto: NASA\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eDer ESA-Astronaut \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Human_Spaceflight/Astronauts/Timothy_Peake\"\u003eTim Peake\u003c/a\u003e durfte am vergangenen Freitag, 15. Januar 2015, das erste Mal  die Internationale Raumstation ISS verlassen und mit dem Raumanzug raus in den Weltraum. Mit dabei war der NASA-Astronaut und Namensvetter \u003ca href=\"http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/kopra-tl.pdf\"\u003eTim Kopra\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie „extravehikulare Aktivität“ (EVA) — lustigerweise oft „Weltraumspaziergang“ genannt, obwohl das harte Arbeit an der Raumstation ist — \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Human_Spaceflight/Principia/Tim_and_Tim_safely_back_in_Space_Station_after_spacewalk\"\u003emusste vorzeitig abgebrochen werden\u003c/a\u003e, da in Kopras Helm ein Wassertropfen „\u003cem\u003ekleiner als ein Golfball\u003c/em\u003e“ entdeckt wurde.\u003c/p\u003e","title":"ISS-Außeneinsatz abgebrochen: Tim \u0026 Tim und ein Tropfen Wasser"},{"content":"","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/11/david-bowie-rip/","summary":"","title":"Turn and face the strange, David Bowie"},{"content":"Beim Youtube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ darf auch der Nachwuchs mal ran. Hier gibt Alexander Arth, Doktorand an der Universitäts-Sternwarte München, einen Überblick über die Entstehung, Entwicklung und „Funktionsweise“ von Galaxienhaufen.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/10/entstehung-galaxienhaufen-urknall-weltknall-und-das-leben/","summary":"\u003cp\u003eBeim Youtube-Kanal „\u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UClDnGiwSyTyu7gxO8X5U18g\"\u003eUrknall, Weltall und das Leben\u003c/a\u003e“ darf auch der Nachwuchs mal ran. Hier gibt Alexander Arth, Doktorand an der Universitäts-Sternwarte München, einen Überblick über die Entstehung, Entwicklung und „Funktionsweise“ von Galaxienhaufen.\u003c/p\u003e","title":"Urknall, Weltall und das Leben: Entstehung von Galaxienhaufen"},{"content":"The Simple Physics stellt kurz und knapp unseren Nachbarplaneten Venus vor.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/07/die-venus-in-knapp-zweieinhalb-minuten/","summary":"\u003cp\u003eThe Simple Physics stellt kurz und knapp unseren Nachbarplaneten Venus vor.\u003c/p\u003e","title":"Die Venus in knapp zweieinhalb Minuten"},{"content":"Das Jahr 2016 wird das Jahr sein, in der die Sonde Rosetta sterben wird. Die ESA hat Mitte des vergangenen Jahres verkündet, die Mission am Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko bis September 2016 zu verlängern und die Sonde dann gezielt auf die Oberfläche abstürzen zu lassen. Mittlerweile ist als Rosettas „Todestag“ der 30. September 2016 geplant. Eines der letzten Bilder von 67P/Tschurjumow-Gerassimenko aus dem Jahr 2015. Aufgenommen von der Sonde Rosetta am 31.12.2015. Foto: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA\nNoch bevor der Absturz-Plan feststand, als die ESA noch nicht über das endgültige Schicksal Rosettas entschieden hatte, durfte ich Paolo Ferri treffen. Der Leiter des Flugbetriebs für alle unbemannten Missionen bei der ESA beschrieb das Szenario in seiner typisch italienischen Dramatik so:\n„Das ist dann wirklich Kamikaze, wir überleben so lange wie möglich, die Wissenschaftler sind zufrieden und am Ende sterben wir.“\nQuelle: Main-Post\nMan beachte das „wir“ — über die vielen Jahre identifiziert man sich wohl mit der Raumsonde. 😉\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/07/rosetta-und-der-komet-2016-der-kontrollierte-absturz/","summary":"\u003cp\u003eDas Jahr 2016 wird das Jahr sein, in der die Sonde Rosetta sterben wird. Die ESA hat \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Science/Rosetta/Rosetta_mission_extended\"\u003eMitte des vergangenen Jahres verkündet\u003c/a\u003e, die Mission am Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko bis September 2016 zu verlängern und die Sonde  dann gezielt auf die Oberfläche abstürzen zu lassen. Mittlerweile ist \u003ca href=\"http://blogs.esa.int/rosetta/2015/11/12/from-one-comet-landing-to-another-planning-rosettas-grand-finale/\"\u003eals Rosettas „Todestag“ der 30. September 2016 geplant\u003c/a\u003e.\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2016/01/Comet_on_31_December_2015_OSIRIS_narrow-angle_camera-1.webp\"\n         alt=\"Eines der letzten Bilder von 67P/Tschurjumow-Gerassimenko aus dem Jahr 2015. Aufgenommen von der Sonde Rosetta am 31.12.2015. Foto: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eEines der letzten Bilder von 67P/Tschurjumow-Gerassimenko aus dem Jahr 2015. Aufgenommen von der Sonde Rosetta am 31.12.2015.  Foto: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA\u003c/p\u003e","title":"Das Jahr des Endes von Rosetta"},{"content":"Eine neue Episode von Urknall, Weltall und das Leben. Diesmal ist Harald Lesch an der Reihe, der erzählt, wie es kommt, dass die Kontinente auf der Erdoberfläche schwimmen und welche Bedeutung dieses Phänomen für die Entwicklung des Lebens hat.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2016/01/03/urknall-weltall-und-das-leben-kontinentaldrift/","summary":"\u003cp\u003eEine neue Episode von \u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UClDnGiwSyTyu7gxO8X5U18g\"\u003eUrknall, Weltall und das Leben\u003c/a\u003e. Diesmal ist Harald Lesch an der Reihe, der erzählt, wie es kommt, dass die Kontinente auf der Erdoberfläche schwimmen und welche Bedeutung dieses Phänomen für die Entwicklung des Lebens hat.\u003c/p\u003e","title":"Urknall, Weltall und das Leben: Kontinentaldrift"},{"content":" Die Alpen am 27.12.15 von der ISS aus fotografiert. Foto: ESA/NASA\nDie eher grünen als schneeweißen Alpen hat der britische ESA-Astronaut Timothy Peake am 27. Dezember 2015 von der Internationalen Raumstation ISS aus fotografiert. Auf Twitter schrieb Peake:\nThere may not be much snow in the Alps this winter but they still look stunning from here! #Principia pic.twitter.com/zdtyv3iYHS — Tim Peake (@astro_timpeake) December 29, 2015 Der Hashtag #Principia steht für den Namen der Mission. Anfang 2014 konnten Vorschläge für den Missionsnamen bei der ESA eingereicht werden, Principia wurde 20-mal genannt. Angelehnt ist der Missionsname an Isaac Newtons — ebenfalls ein Brite — Hauptwerk Naturalis Principia Mathematica.\nVia nasa.gov ","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2015/12/30/wenig-schnee-in-der-alpen-von-der-iss-aus/","summary":"\u003cfigure\u003e\n    \u003cimg loading=\"lazy\" src=\"/images/2015/12/23756761750_088b6f670d_o.webp\"\n         alt=\"Die Alpen am 27.12.15 von der ISS aus fotografiert. Foto: ESA/NASA\"/\u003e \u003cfigcaption\u003e\n            \u003cp\u003eDie Alpen am 27.12.15 von der ISS aus fotografiert. Foto: ESA/NASA\u003c/p\u003e\n        \u003c/figcaption\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\n\u003cp\u003eDie eher grünen als schneeweißen Alpen hat der britische ESA-Astronaut \u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_Peake\"\u003eTimothy Peake\u003c/a\u003e am 27. Dezember 2015 von der Internationalen Raumstation ISS aus fotografiert. Auf Twitter schrieb Peake:\u003c/p\u003e\n\u003cblockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"\u003e\n  \u003cp lang=\"en\" dir=\"ltr\"\u003e\n    There may not be much snow in the Alps this winter but they still look stunning from here! \u003ca href=\"https://twitter.com/hashtag/Principia?src=hash\u0026ref_src=twsrc%5Etfw\"\u003e#Principia\u003c/a\u003e \u003ca href=\"https://t.co/zdtyv3iYHS\"\u003epic.twitter.com/zdtyv3iYHS\u003c/a\u003e\n  \u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\n    — Tim Peake (@astro_timpeake) \u003ca href=\"https://twitter.com/astro_timpeake/status/681898246919327744?ref_src=twsrc%5Etfw\"\u003eDecember 29, 2015\u003c/a\u003e\n  \u003c/p\u003e","title":"Grün-weiße Alpen unter der ISS"},{"content":"Drei neue Galilio-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, Rosetta erkundet „seinen“ Kometen 67P/Tschurjumov-Gerassimenko in der Action-Phase und der verlorene Sohn Philae gibt wenigstens schwachen Lebenszeichen und Daten von sich, LISA Pathfinder testet Geräte zur Laserinferometrie um Gravitationswellen zu entdecken und das Intermediate Experimental Vehicle IXV kehrte sicher von einem Probeflug zurück — die Europäische Weltraumagentur ESA hatte kein langweiliges Jahr 2015.\n","permalink":"https://letstalkaboutspace.de/2015/12/29/die-hoehepunkte-2015-der-esa/","summary":"\u003cp\u003eDrei neue Galilio-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Science/Rosetta\"\u003eRosetta\u003c/a\u003e erkundet „seinen“ Kometen 67P/Tschurjumov-Gerassimenko in der Action-Phase und der verlorene Sohn Philae \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Science/Rosetta/Rosetta_s_lander_Philae_wakes_up_from_hibernation\"\u003egibt wenigstens schwachen Lebenszeichen\u003c/a\u003e und Daten von sich, \u003ca href=\"http://sci.esa.int/lisa-pathfinder/\"\u003eLISA Pathfinder\u003c/a\u003e testet Geräte zur Laserinferometrie um Gravitationswellen zu entdecken und das \u003ca href=\"http://www.esa.int/Our_Activities/Launchers/IXV\"\u003eIntermediate Experimental Vehicle IXV\u003c/a\u003e kehrte sicher von einem Probeflug zurück — die Europäische Weltraumagentur ESA hatte kein langweiliges Jahr 2015.\u003c/p\u003e","title":"Die Höhepunkte 2015 der ESA"}]